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Am Montag haben uns die Eltern in die Schule gebracht, die haben uns verabschiedet und dann sind sie gegangen. Wir mussten ganz viel einpacken, zum Beispiel: Schistöcke, Schier, Schischuhe und unsere Koffer.
Wir sind ca. vier Stunden mit dem Bus gefahren.
Im Schischullandheim waren mehrere Schulen zusammen. Unter anderem eine Schule aus Ludwigsburg und wir.
Die Schiwachtler und die Schulen haben sich alle vorgestellt und kennengelernt.

Die Zimmer hatten immer mehrere Betten, wie in der Trainingswohnung. Zum Glück hatten wir unsere Hausschuhe dabei.
Das Schifahren hat Spaß gemacht. Das Schifahren ist aber gar nicht so leicht wie man denkt. Man muss auch mutig sein.

Wir waren auch mal Schwimmen. Und wir waren auch im Stadion und haben einen Wettkampf gesehen! Wir kamen sogar im ZDF-Fernsehen!
Und wir waren im Salzberg und Kegeln. Außerdem haben wir noch Filme geschaut, Wall-E und Alles steht Kopf. Und wir haben Würstle gegrillt.
Das Essen war allgemein ganz gut, einmal gab es Knödel.
Am Ende gab es eine Siegerehrung. Wir haben alle gewonnen. Für die Schiwachtler gab es zum Schluss eine Überraschung von uns. Wir sind aufgetreten und haben Sketche vorgeführt.
Die zehn Tage waren gute Tage mit den Schiwachtlern und anderen Schulen. Wir haben neue Freunde kennengelernt.

von Thivyan, Emmanuel und Lin

Unsere Schule besaß in den letzten 5 Jahren ihren ersten eigenen Schulbus. Es war ein Mercedes Vito mit 9 Sitzplätzen (Erstzulassung November 2014 mit ca. 30000 Km). In der Nacht auf den 13.5.2019 brach eine Gruppe Jugendlicher (14 bis 17 Jahre) in die Schule ein und drang bis ins Sekretariat vor.  In der Schule fanden die Jugendlichen unglückseligerweise den Busschlüssel und entwendeten unseren bisherigen Schulbus. Dieser wurde zu einer ausführlichen Spritztour in der Nacht mit über 200 km Gesamtlänge und zahlreichen Geschwindigkeitsüberschreitungen verwendet (https://www.facebook.com/PolizeiStuttgart/posts/2705465762813987:0). Also letztendlich ein purer Akt des Vandalismus.
Als der Diebstahl dann polizeibekannt war, kam es zu einer Verfolgungsjagd mit der Polizei, die an einer Wand des Schulgebäudes der Jahn-Realschule in Cannstatt endete und letztendlich zum Totalschaden des Busses führte. Von Seiten der Versicherung wurde kein fahrlässiges Verhalten der Schule festgestellt.
Der Restwert des Busses in Höhe von 23 000€ wurde inzwischen dem Förderverein überwiesen. Gemessen an den aktuellenen Preisen für ein entsprechendes Fahrzeug (benötigt wird auf jeden Fall eine Klimaanlage vorne und hinten und eine Anhängerkupplung, bei der restlichen Ausstattung sind wir flexibel) entsteht so eine Finanzierungslücke von ungefähr 15 000 € - 20 000 €.

Der Verlust des Busses stellt die Schule vor große Probleme, da wir ihn bisher für viele schulische Einsatzbereiche genutzt hatten. Hier einige Beispiele:
- Fahrten ins Schullandheim
- Einsatz bei Lerngängen mit Schülerinnen und Schülern, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und bei denen öffentliche Verkehrsmittel keine alternative Möglichkeit bieten, sich von A nach B zu bewegen. So zum Beispiel zum heilpädagogischen Reiten, zu Sehenswürdigkeiten in Stuttgart und Umgebung, zu kooperativen Projekten mit anderen Schulen (U. a. aufwändige Theater- oder Musikprojekte, was auch logistisch immer sehr herausfordernd ist, da viele unserer Kinder nicht mobil sind)
- Fahrten zu Praktikumsstellen für Schülerinnen und Schüler der Berufschulstufe im Rahmen der Berufsorientierung
- Einsatz im Rahmen der Schülerarbeitsgruppe/Schülerfirma „Projekt Arbeit“
- Einsatz im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften außerhalb der Unterrichtszeiten, beispielsweise die Kletter-Ag, die die Kletterhalle in Korb regelmäßig besucht (für viele unserer Schule sind diese Angebote die einzigen, die sie außerschulisch besuchen können)
- Viele weitere Fahrten im schulischen Alltag, die gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern im Rahmen von Unterrichtsvorhaben erledigt werden können, beispielsweise eine Einkaufsfahrt zum Hornbach, um Säcke mit Gartenerde für die Garten-AG zu kaufen

Viele dieser Angebote können wir den Schülerinnen und Schülern momentan nicht oder nur schwer ermöglichen. Insgesamt bedeutet der Verlust des Schulbusses eine große qualitative Einschränkung in der schulischen Arbeit und wir wären sehr dankbar, wenn wir über die Spendenaktion genügend Gelder sammeln könnten, um ein neues Fahrzeug zu kaufen.

Im Sinne der gesamten Schülerschaft sowie der Kollegen wollten wir die Gelegenheit, Ihnen unsere Geschichte vorzustellen und um Spenden zu bitten, nicht vorbeiziehen lassen.

 

Die Spenden sammeln wir auf dem Konto des Fördervereins:

Verein der Freunde und Förderer der Helene-Schoettle-Schule

BW-Bank
IBAN: DE31 6005 0101 0002 2976 22
BIC: SOLADEST600
Verwendungszweck: Spende Schulbus

Wir können Ihnen gerne bei Bedarf eine Spendenquittung ausstellen. Bitte schicken Sie uns dann eine kurze Mail an: helene-schoettle-schule@stuttgart.de

Wir bedanken uns im Voraus bei allen Spendern und bei LIFT - Das Stuttgartmagazin, das diesen Spendenaufruf in die Ausgabe vom 27.11.2019 aufnehmen wird!